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Francesca Paratore – Sopran

Die junge Sopranistin Francesca Paratore wurde als Tochter einer Musikerfamilie 1993 in München geboren. Noch während ihrem Gesangsstudium debütierte sie 2017 am Landestheater Coburg als Barbarina aus Le Nozze di Figaro von W.A. Mozart. Sie war außerdem in der gleichen Produktion als Susanna bei den Mozartfestspielen Schwetzingen zu erleben.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist die Sopranistin festes Ensemblemitglied am Landestheater Coburg, wo sie unter anderem in den Rollen der Susanna (Le Nozze di Figaro), Adele (Die Fledermaus), Anne Frank (aus der Mono Oper Das Tagebuch der Anne Frank), Mi (Land des Lächelnes), Pinocchio aus der gleichnamigen Kinderoper, Frasquita (Carmen), Hannchen (Der Vetter aus Dingsda) und Papagena (Die Zauberflöte) zu erleben war.

Zu ihren weiteren Partien zählen Despina (Cosí fan Tutte) und Morgana (Alcina) mit denen sie in der Spielzeit 2020/21 am Landestheater Coburg debütieren wird.
Mit 7 Jahren bekam Francesca Paratore zunächst ihren ersten Geigenunterricht und war 2003 und 2005 Preisträgerin bei "Jugend Musiziert".

2010 erhielt sie dann ihren ersten Gesangsunterricht bei Tanja D’Altahn und war Mitglied des Bayerischen Landesjugendchor.

Francesca Paratore kam 2012 als Jungstudentin an die Universität Mozarteum Salzburg zunächst in der Klasse von Prof. Horiana Branisteanu und wechselte 2013 in das Bachelorstudium Gesang bei Prof. Christoph Strehl. Seitdem sammelte die Sopranistin regelmäßig Bühnenerfahrung bei Universitätsveranstaltungen, Oratorienkonzerten und Liederabenden.

Die junge Sopranistin ist außerdem Stipendiatin der Universität Mozarteum. Noch vor dem Abschluss des Bachelors mit Auszeichnung war sie in den Universitätsproduktionen „ L’incorazione di Poppea“ von Monteverdi in der Rolle des „Valletto“ und in Mozarts „ Le Nozze di Figaro“ als „ Barbarina“ zu sehen. 2019 schloss die Sängerin ihr Masterstudium in der Gesangsklasse von Prof.Christoph Strehl und in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair mit Auszeichnung an der Universität Mozarteum Salzburg ab.

Sie besuchte Meisterkurse an der Internationalen Sommerakademie Salzburg, in Montepulciano und in Wörgl u.a. bei Christa Ludwig und Grace Bumbry. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Francisco Araiza, Wolfgang Brendel, Gudrun Ayasse und Michelle Crider.

Zahlreiche Liederabende führten Francesca Paratore nach Deutschland, Österreich und Italien. Sie sang außerdem zusammen mit dem Münchner-Bach Chor unter der Leitung von Hansjörg Albrecht die Partie der Jungfrau aus Schumanns weltlichem Oratorium „Das Paradies und die Peri“ im Herkulessaal München und im Großen Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg. Im Januar 2018 war sie erneut unter Hansjörg Albrecht mit dem Sopran Solo in Mozarts Krönungsmesse in der Philharmonie München und bei dem Eröffnungskonzert des TONALi Festivals in Hamburg zu hören.