Als „Nachwuchskünstler des Jahres“ des OPUS KLASSIK und Preisträger der János Starker Foundation tritt Simon Tetzlaff als einer der vielseitigsten Cellisten seiner Generation hervor.
In den letzten Jahren trat Simon solistisch unter anderem mit dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und der Hamburger Camerata auf. 2020 gab er sein Debüt als Solist in der Hamburger Elbphilharmonie. Seine Auftritte wurden bereits im deutschen Radio, im finnischen und belgischen Nationalfernsehen sowie auf dem Violin Channel übertragen.
Seither war er unter anderem zu Gast beim Festival Spannungen in Heimbach, beim Elba International Music Festival, bei Syrinx in Toronto, bei Music in the Mansion in Los Angeles und als Gründungsmitglied wiederholt beim Kammermusikfestival Landshut. 2024 gab er außerdem sein Debüt beim Rheingau Musik Festival und auf Schloss Elmau.
In verschiedenen Kammermusikformationen ist er unter anderem mit Rainer Schmidt, Alina Ibragimova, Benjamin Beilman und Christian Tetzlaff aufgetreten.
Sein Debütalbum mit Werken von Kodály, Ysaÿe und Sibelius erschien Ende 2025 bei Hänssler Classic, gewann den OPUS KLASSIK und wurde unter anderem von The Strad und Fono Forum empfohlen.
1997 in Frankfurt in eine Musikerfamilie geboren, erhielt er bereits in früher Kindheit Klavier- und Musiktheorieunterricht sowie ersten Cellounterricht. Anschließend begann er sein Jungstudium bei Prof. Susanne Müller-Hornbach an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und nahm an Meisterkursen der Kronberg Academy teil.
Er war Student von Prof. Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München und von Prof. Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg. 2024 absolvierte er mit einem Vollstipendium der USC in Los Angeles bei Prof. Ralph Kirshbaum sein Solistendiplom.
Ihm wurden außerdem Stipendien der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes verliehen.
Er spielt ein Violoncello der Familie Kloz aus dem Jahr 1733, gebaut in Mittenwald.