Mikhail Pochekins ausdrucksstarkes und strahlendes künstlerisches Charisma verhalf ihm dazu, die Bewunderung des Publikums zu gewinnen. Seine Musikalität wurde von internationalen Kritikern und vielen weltberühmten Orchester gewürdigt. Als Solist trat Mikhail u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel, Mariinsky Theater Symphony Orchestra, Stuttgarter Kammerorchester, Russian National Orchestra, dem State Symphony Orchestra of Russia "Evgeny Svetlanov", Lithuanian National Symphony Orchestra auf.
Zu den Höhepunkten seiner Saison 2025/26 zählen u.a. seine Debüts mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und Spanish Radio and Television Symphony Orchestra (RTVE) in Madrid.
Mikhail war als Künstler an zahlreichen Veranstaltungsorten weltweit zu Gast. Soloauftritte führten ihn zu renommierten Festivals und Konzertsälen wie z.B. dem Münchner Gasteig, dem Auditorio Nacional de Música in Madrid, dem Tschaikowski-Konzertsaal in Moskau, der Nationalen Philharmonie der Ukraine in Kiew, dem Kronberg Academy Festival, den Konzertsälen der Stiftung Mozarteum in Salzburg oder dem Internationalen Concordia Festival für zeitgenössische Musik, benannt nach Sofia Gubaidulina, in Kasan. Mikhail arbeitete mit Dirigenten wie Vasily Sinaisky, Heinz Holliger, Daniel Raiskin, Stanislav Kochanovsky, Valentin Uryupin, Dmitry Matvienko oder Mei-Ann Chen u.a.
Seine umfangreiche Diskographie umfasst ein breites Spektrum des Violin-Repertoires.
2019 veröffentlichte das Label Solo Musica sein Album „6 Sonatas & Partitas BWV 1001-1006“ für Violine solo von J.S. Bach. Die internationale Presse lobte es als „eine herausragende Leistung“ (Julian Haylock, The Strad, November 2019) und „grandiose Aufnahme“ (Reinhard Brembeck, Süddeutsche Zeitung, 15.04.2019).
2021 erschien bei Hänssler Classic Mikhails Aufnahme von Mozarts Violinkonzert Nr. 5 und der Sinfonia Concertante. Es folgten rasch weitere Zusammenarbeiten: die Aufnahme von Violinkonzerten von Mendelssohn und Bruch begleitet von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter Sebastian Tewinkel, sowie seine neueste Veröffentlichung, die die kompletten Werke für Violine und Orchester von Dvořak mit Daniel Raiskin und der Slowakischen Philharmonie umfasst.
Besonders hervorzuheben ist das Duo mit seinem Bruder, dem Geiger und Bratschisten Ivan Pochekin.
Ihr gemeinsames Album „The Unity of Opposites“ erschien beim Label “Melodiya”, und enthält Werke für zwei Violinen von Prokofiev und Glière, sowie für Violine und Bratsche von Mozart und Michael Haydn.
Mikhail widmet sich mit großer Leidenschaft der Kammermusik. Für ihn ist dies ein ganz besonderes Gespräch zwischen Menschen, bei dem die unterschiedlichsten Musiker auf der Bühne zusammen musizieren. Als Ergebnis entsteht eine lebendige Kommunikation, ein vertieftes Studium der Werke und ein enger Kontakt zum Publikum. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Landshuter Kammermusikfestivals in Bayern, das seit August 2023 von den „Freunden der Musik e.V. Landshut“ veranstaltet wird. Zu den Künstlern, mit denen Mikhail die Bühne teilte, gehören Christian Tetzlaff, Ilya Gringolts, Kian Soltani, Tanja Tetzlaff, Anastasia Kobekina, Petrit Çeku, Herbert Schuch oder Yury Favorin. Für viele Jahre kooperierte er mit der Stiftung Live Music Now. Die Hauptidee dieser Aufführungen bestand darin, Musik zu Menschen zu bringen, die selbst nicht in den Konzertsaal kommen können.
Mikhail Pochekin wurde in einer Musikerfamilie geboren: sein Vater ist Geigenbauer, seine Mutter Geigenpädagogin, sein Bruder Geiger und Bratschist. So begleiteten Geigenklänge Mikhail von früher Kindheit an. Den ersten Violinunterricht erhielt er im
Alter von fünf Jahren bei G.S. Turchaninova, später perfektionierte er sein Handwerk bei Viktor Tretiakov, Rainer Schmidt und Ana Chumachenco. Bereits in jungen Jahren wurde sein Spiel durch Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter der
Rodolfo Lipizer-, Pablo de Sarasate- und auch Jascha Heifetz Violinwettbewerb.
In Spanien wurde Mikhail mit dem Pablo-Sarasate-Nationalpreis ausgezeichnet, mit der Einladung vom Königlichen Konservatorium Madrid, ein Konzert auf Antonio Stradivaris Geige „Ex Boissier“ zu geben, die dem berühmten spanischen Geiger gehörte.